Start Blog #Unteilbar fails: Alle gegen alle

#Unteilbar fails: Alle gegen alle

Photo by Koshu Kunii on Unsplash

Was sich aktuell in westlichen Ländern abspielt, spottet jeder Beschreibung, ist aber keineswegs ein neues Phänomen. Den Punkt, an dem mancher nicht mehr weiß, ob er Männlein oder Weiblein ist, hat ein Großteil der verstörten jungen Generation überschritten. Sie wissen nicht wohin sie gehören und werden es erst schmerzhaft erfahren, wenn der Mob nicht mehr zu bändigen ist. Dann hilft auch kein Antifa-Tattoo auf der Stirn, keine Teilnahmebescheinigung an -zig #Unteilbar-Demos und keine Spendenquittung für Blacklivesmatter. Im günstigsten Fall geht die Sache noch relativ harmlos aus, wie für diese Oma gegen Rechts.

Es hilft kein Blick in die Geschichtsbücher, wenn das Chaos bereits angerichtet ist. Man könnte erfahren, dass es meist Schwarze waren, die andere Schwarze gefangen nahmen und an die Sklavenhändler verkauften, oder dass der Sklavenhandel in der Frühphase der Kolonialisierung von Arabern dominiert wurde, bis die Europäer ihre Infrastruktur übernahmen. Dass es auch weiße Sklaven gab, die sich wegen des Überangebots von kräftigen Afrikanern nicht mehr auf dem Weltmarkt verkaufen ließen. Sie sollen der Grund für die relativ helle Haut der Maghrebiner sein, da sie häufig mit ihren Sklavinnen Kinder zeugten. Dass es weiße Europäer waren, die der Sklaverei ein Ende machten, während sie in arabischen Ländern noch immer praktiziert wird. Dass die „Demokraten“ in den USA eigentlich die Partei der Südstaatler sind und die Republikaner die Schwarzen „befreit“ haben“.

Würde man sich etwas umfangreicher informieren, was in Zeiten des Internets durchaus auch bei seriösen Quellen möglich ist, erführe man, dass es einen Grund hat, warum Schwarze in den USA ein höheres Risiko haben, bei Polizeieinsätzen ums Leben zu kommen als Weiße, obwohl jedes Jahr mehr Weiße durch Polizeikugeln sterben. Sie sind als Minderheit (ca. 13 %) überproportional an Gewaltverbrechen beteiligt und verhalten sich bei ihrer Festnahme häufiger etwas ungeschickter, als Angehörige anderer Ethnien. Das ist bei den lockeren Colts der oft nicht sonderlich gut ausgebildeten Cops keine so gute Idee. Man käme sehr schnell auf den Trichter, dass schwarze Leben überhaupt nicht mattern, wenn Schwarze Schwarze töten, was in der Mehrzahl bei Gewaltverbrechen an Schwarzen in den USA der Fall ist und in Afrika erst recht.

Und nach der Logik der „Antirassisten“ müssten wir diesem sympatischen Herrn das Jodeln verbieten und gegen „Oktoberfeste“ in Japan und Südkorea Sturm laufen.

Überhaupt dürften Schwarze keine Musik auf Instrumenten machen, die sie sich vom weißen Mann angeeignet haben und dann noch „White men stole the blues“ rumjammern. Winnetou dürfte auch nicht auf seinem stolzen Araberhengst „Iltschi“ durch die Prärie reiten und mit seiner Silberbüchse Jagd auf böse Banditen machen. Ach ja, Indianerfilme, die gab es auch in der DDR. Und die gelten bis heute als antikapitalistisch und politisch korrekt. Hier ist der Beweis.

Screenshot des Abspanns von „Osceola“ mit Gojko Mitić – DEFA 1971

Noch Fragen?


Erstveröffentlichung auf: O24