Start Blog Bald geht es nicht mehr um Grundrechte, sondern um die Wurst

Bald geht es nicht mehr um Grundrechte, sondern um die Wurst

Urheber: mshmeljov / 123RF Standard-Bild

Heute wird wieder in zahlreichen Städten protestiert. Worüber kaum berichtet wird, ist der Umstand, dass es so gut wie keine Gegenproteste gibt. In Kandel oder in Dresden zu Hochzeiten von Pegida wurde von den „breiten Bündnissen“ alles aufgeboten, von kostenlosen Busfahrten bis zu Auftritten von „Publikumsmagneten“, wie den Toten Hosen und anderen Systempunks, um die Proteste zu übertönen. Während der „Pandemie“ kann plötzlich nur noch die eine Seite mobilisieren, die bunten Vielfaltspinsel bleiben genauso zuhause wie die Klimahüpfer. Schon alleine dadurch wurde ein wichtiges Zeichen gesetzt.

Aber was kümmert einen Tsunami, ob sich ihm ein paar Menschen entgegenstellen? Der Finanzcrash lässt sich von Parolen und Spruchbändern nicht beeindrucken. Was zählen das „Grundgesetz“, Sitte und Anstand noch, wenn es nichts mehr zu fressen gibt? Der Klopapierkrieg war nur ein leiser Vorgeschmack darauf, wie irrational Menschen handeln können, wenn sie ihre Existenz bedroht sehen. In welche Art Zombie verwandeln sich bald die bisher friedliebendsten Nachbarn, weil plötzlich der Magen knurrt und Strom und Miete nicht mehr gezahlt werden können? Welche Option wählen sie dann? Bilden sie Banden, wie es eingewanderte Familienclans seit Jahrzehnten erfolgreich praktizieren oder wählen sie wieder nur eine Bande, die sich „Regierung“ nennt?


Erstveröffentlichung auf: O24