Iran vor dem Fall: Haben seine Bundespräsidentschaft schon ein Glückwunschtelegramm vorbereitet?

Die USA wollen militärisch eingreifen, sollte die Führung im Iran weiter so brutal gegen die Demonstranten vorgehen. Kronprinz Reza Pahlavi hat sich für die Unterstützung bedankt und glaubt fest an einen Sieg der Opposition über die Herrschaft des Bösen.

Am 11. Februar jährt sich wieder einmal der Sturz des Schahs und die Gründung der „Islamischen Republik“, wie sich das Terrorregime seither nennt.

Und wir erinnern uns:

Im Februar 2019 hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ein Glückwunschtelegramm an die iranische Führungübermittelt – offiziell aufgrund des Nationalfeiertags am 11. Februar, der gleichzeitig mit dem 40. Jahrestag der islamischen Revolution zusammenfiel. Darin übermittelte er „herzliche Glückwünsche“ und betonte den Wunsch, den Dialog mit Iran fortzusetzen sowie sich für den Erhalt des Atomabkommens einzusetzen.  

Quelle: tagessch**ss*

Ein Jahr später verschickte Steinmeier erneut seine besten Glückwünsche, angeblich nur aus Versehen. Ein Versehen war wohl auch die Unterstützung der „Islamischen Revolution“ aus dem Westen, insbesondere aus Deutschland? Wer genau hinschaut, kommt schnell dahinter, dass auch schon damals die Partei von Genosse Steinmeier im Spiel hatte – unter der Kanzlerschaft von Helmut Schmidt. Doch die Geschichte reicht weiter zurück.

Bereits im 19. Jahrhundert galt Deutschland im damaligen Persien als verlässlicher Partner. Anders als die Kolonialmächte England und Russland traten die Deutschen scheinbar ohne imperiale Ambitionen auf – ein Image, das ihnen bis heute im Iran Vorteile verschafft. Techniker, Ärzte und Archäologen kamen, deutsche Firmen bauten Infrastruktur und Schulen. Im Dritten Reich wurde das Verhältnis ideologisch aufgeladen – die Iraner galten plötzlich als „arische Brüder“.

Und wie es bis heute weiter ging lesen Sie hier:

Vom Technikpartner zum Gratulanten der Mullahs – Deutschlands unrühmliche Iran-Politik.

Und nun darf man gespannt sein, wie sich die Genossen herauswinden, wenn sich das Rad des Schicksals in die andere Richtung dreht und Frank-Walter auf Jubelperser machen muss. Wohlan!

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