Iran: So geht es weiter – Bündnisfall und Deutschland in der Achse der Willigen

Viele der sogenannten „alternativen Medien“ und Politiker aus der „alternativen“ Partei eiern herum und zeigen damit ihr wahres Gesicht und worum es ihnen wirklich geht. Sie werden nicht getragen vom Willen zur Veränderung, sondern vom Streben nach Macht. Sie verbiegen sich in alle Richtungen, um dem gemutmaßten Willen der Leser und Wähler zu entsprechen, den Bedingungen der Geldgeber und den Anforderungen des Systems, damit sie endlich mitspielen dürfen, wie die MAGA Medien in den USA, die nun nach der Pfeife der Internetkonzerne und ihrer Hintermänner tanzen.

Der Angriff auf den Iran, ja natürlich „völkerrechtswidrig“ und nicht ohne geostrategische Interessen von USA und Israel ausgeführt, spaltet die Geister oder besser gesagt, die, die von allen guten Geistern verlassen sind. Es gibt an einer „islamischen Republik“ nichts zu verteidigen, einer Regierung, die Massenmord am eigenen Volk begeht. Dieser Krieg findet aber nicht nur auf der weltlichen, der materiellen Ebene statt, es ist ein geistiger Krieg, eine spirituelle Auseinandersetzung. Politik ist nur ein Teil davon, ein kleiner sichtbarer Teil für die Allgemeinheit, der es nicht bestimmt ist, mehr darüber zu erfahren.

Donald Trump spricht von vier Wochen Krieg, Ziel sei kein Regime Change, sondern die Entwaffnung des Irans. Man kann sich an zehn Fingern ausrechnen, dass dieser Plan vermutlich nicht aufgehen wird. Wenn es zu einem Machtverlust der Mullahs und den ihnen ergebenen Revolutionsgarden kommt, wird nicht nur der Schah-Sohn Reza Pahlavi bereitstehen, sondern weitere Konkurrenten um die Macht kämpfen. Der Iran könnte geteilt werden in eine „westlich-demokratische“ Zone und weiterhin umkämpfte Gebiete, in denen sich Islamisten, Kurden und andere Warlords Dauergefechte liefern.

Bis dahin wird offiziell Krieg geführt und Deutschland hat sich bereits mit Frankreich und Großbritannien in die Achse der Willigen eingereiht. Nachdem es zu einem Angriff des Irans auf Zypern gekommen ist, könnte auch der Bündnisfall der NATO ausgerufen werden. Wie wird sich die Türkei positionieren? Sieht Erdogan die Chance gekommen, die „Flagge des Islams“ wieder über Jerusalem wehen zu lassen, wie er es früher auszudrücken pflegte?

Die Folgen dieses „Konflikts“ werden uns alle betreffen. Terroranschläge auf US-Einrichtungen sind wahrscheinlich und neue Fluchtbewegungen, deren Ziel wiederum Deutschland ist, wo sich allerlei ethnisch religiöse Gruppen begegnen und ihre Konflikte untereinander austragen. Keine Partei wird uns „retten“, das müssen wir schon selber tun.

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