Start Blog Geschlechtsbestimmung: Wie die Kükendebatte die Lügen von Politik und Medizin entlarvt

Geschlechtsbestimmung: Wie die Kükendebatte die Lügen von Politik und Medizin entlarvt

Aktuell ist es nur eine Randnotiz. Vor Monaten noch wurde das Kükenschreddern groß aufgebauscht. Im Juni 2019 hatte das Bundesverwaltungsgericht festgestellt, dass das wirtschaftliche Interesse an speziell auf eine hohe Legeleistung
gezüchteten Hennen kein vernünftiger Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes für das Töten der männlichen Küken aus diesen Zuchtlinien sei. Ernährungsministerin Julia Klöckner legte daraufhin einen Gesetzentwurf vor, nachdem das Geschlecht von Küken mit entsprechender Technologie im Ei erkannt werden soll. Damit nicht genug, weil Küken ab dem siebten Bruttag bereits ein Schmerzempfinden entwickelt hätten, dürfen die Eier nur bis zum sechsten Tag vernichtet werden, wenn das Gesetz verabschiedet wird. Bis Ende 2023 soll es laut Bundesregierung soweit sein.

Den Aufschrei, dass es bei Küken nur zwei Geschlechter geben soll und sich darüber offenbar alle beteiligten Fachleute einig sind, habe ich bis heute nicht vernommen. Was ist mit *inter, trans* und diversen Kük*innen? Darf eine transsexuelle Legehenne zur Eierproduktion gezwungen werden, wenn sie doch lieber ein Hahn wäre? Genderideologen kontern an dieser Stelle mit schwulen Pinguinen und Bonobos. Spätestens wenn man ihnen erklärt, dass nach einer „geschlechtsangleichenden Operation“ und Hormontherapie die Chromosomenpaare immer noch XX (weiblich) oder XY (männlich) lauten, werden sie hysterisch. Wenn man dann vom Kükenschreddern zum Abtreiben kommt, kann es sogar handgreiflich werden.

Das kann man natürlich nicht vergleichen. Küken sind einfach flauschig und süß, aber Embryonen haben kein Schmerzempfinden. Außerdem werden Kinder nicht nach Geschlecht abgetrieben, sondern aus medizinischen Gründen und „sozialer Not“, obwohl es eine „soziale Indikation“ laut Gesetz nicht gibt. Bis zum dritten Monat empfinden die „Föten“ auch gar keinen Schmerz, heisst es dann auch noch. „Wissenschaftlich“ ist das aber mittlerweile nicht mehr haltbar. Zudem sind „Spätabtreibungen“ theoretisch bis zum errechneten Geburtstermin möglich. Die Wahrheit ist, niemand weiß es so genau. Abgetriebene Kinder oder vergaste männliche Küken können uns nichts darüber erzählen, wie sie den „Eingriff“ empfunden haben. Wir sind in diesem Kontext auf unser eigenes Empfinden angewiesen. Die „Wissenschaft“ kann mir dabei gestohlen bleiben.

Bis in die Siebziger Jahre hinein glaubten Ärzte angeblich guten Gewissens, dass Babys keine Schmerzen empfinden können. Operationen wurden deshalb häufig ohne Narkose vorgenommen. Heute gibt man dagegen Organspendern, die angeblich tot sind, Narkosemittel bei der „Organentnahme“. Auf die Frage, ob es richtig sei, Vögel in Käfigen und Fische in Aquarien zu halten, antwortete mein Biologielehrer, dass Tiere kein Leid empfinden. Der Religionslehrer behauptete gar, Tiere hätten keine Seele. Heute sind Küken auf einmal feinfühliger als der Mensch. Nichts davon lässt sich irgendwie „wissenschaftlich“ nachprüfen oder widerlegen. Solche Argumentationen dienen lediglich der Ruhigstellung oder der Agitation. Wir sollen manipuliert werden, das eine zu tun und das andere zu unterlassen, je nachdem, wie es ihnen beliebt. Sie töten unsere Gefühle. Es ist ein Seelenmord auf Raten, wenn man ihn an sich begehen lässt von diesen Dienern Satans, den es – wer hätte es geahnt – natürlich gar nicht gibt!